Ausdauertraining

Als Ausdauertraining bezeichnet man Trainingsformen und Übungen, die den Körper in die Lage versetzen, über einen längeren Zeitraum erhöhte physische Anstrengungen zu erbringen. Besonders geeignet als Ausdauertraining sind längere sportliche Belastungen geringer Intensität wie etwa Jogging, (Nordic) Walking, Schwimmen oder Radfahren.

Die Gründe für das Betreiben von Ausdauertraining sind vielfältig. Eine Grundlagenausdauer ist Basis jeder sportlichen Aktivität und daher für jeden Sportler unerlässlich. Aber auch Nicht-Sportler profitieren: es stärkt Herz und Kreislauf und hilft bei der Regulierung des Fettstoffwechsels und der Vermeidung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Nicht zuletzt hilft Ausdauertraining beim Abnehmen. Wer über ausreichend Ausdauer verfügt, erholt sich schneller von Belastungen und ist schneller wieder einsatzbereit – ob nach einem Sprint zum Erreichen der Bahn oder in der Halbzeitpause beim Fußballspiel.

Wer sich bislang wenig oder gar nicht sportlich betätigt hat, sollte mit seinem Arzt über das beabsichtigte Training sprechen. Bei jeder Art des Ausdauertrainings sollte die Intensität so gewählt werden, dass man nicht aus der Puste kommt, also im aeroben Bereich bleibt, in dem der Körper optimal mit Sauerstoff versorgt wird. In den anaeroben Bereich, in dem man in Atemnot kommt, sollte man höchstens gelegentlich kurz vordringen. Wer sich überfordert, verliert schnell die Motivation und tut seinem Körper nichts Gutes.

Das wichtigste Geheimnis jedes Ausdauertrainings ist die regelmäßige Wiederholung. Es nützt kaum etwas, einmal im Monat drei Stunden zu trainieren. Um einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, sollte man wenigstens zweimal pro Woche mindestens eine halbe Stunde einplanen. Auch Abwechslung ist wichtig. Neben einer konstanten Dauerbelastung können Intervallübungen mit abwechselnden höheren und geringen Belastungen eingeplant werden, oder man kann einfach gelegentlich eine Pause einlegen für Gymnastik- oder Dehnübungen.

Für welche Art von Ausdauertraining man sich auch entscheidet: Das Wichtigste ist, dabei zu bleiben und den Sport in seinen täglichen oder wöchentlichen Ablauf einzubauen. Zeit für ein halbes Stündchen auf der Piste ist auch im engsten Terminplan.